Archiv der Kategorie: Wasseraufbereitung

Funktionsweise vom Hamburger Mattenfilter, HMF

Der Hamburger Mattenfilter wird gerne mit HMF abgekürzt und ist in der Aquaristik ein gängiger Wasserfilter, der in vielen Aquarien vorteilhaft ist, in anderen jedoch nicht. Ein normaler Aquariumfilter hat in seinem Innern die Filterwatte oder Filterkugeln und eine Pumpe pumpt bei Normalfilterung das Beckenwasser rund viermal die Stunde durch diesen Filter. Der Hamburger Mattenfilter bildet mit dem Filterschwamm eine dicht abschließende Trennwand zum Aquarium und hinter dieser werden Heizung und Pumpe installiert, die Pumpe drückt das Wasser oben raus, welches folglich durch den Filterschwamm auf ganzer Höhe zurück fließt. Das Beckenwasser wird ein bis zwei Mal die Stunde durch den Filter umgewälzt, dieser arbeitet rein biologisch. Der HMF ist nur für Süßwasserbecken geeignet.

Pro und Contra

Der Hamburger Mattenfilter wird sozusagen als Fertigeinsatz in das Becken gestellt oder auf Maß angefertigt, er nimmt etwas Platz im Becken ein. Wer selber baut, muss die Filtermatte als lückenlose Trennung zum Becken anbringen, es können Seitenschienen usw. an das Innenglas befestigt werden. Für die Wasserbewegung werden Luftheber oder Kreiselpumpen gewählt, die bei richtiger Planung im Vergleich zu anderen Aquarienfiltern leiser sein können. Vorteile wären, dass Jungfische oder Garnelen auf der Matte Futter finden, der Wärmeverlust geringer als bei Außenfiltern sein wird, die Matte über Jahre halten und dann schnell gewechselt werden kann und sich zudem gut in das Becken integrieren lässt. Unerwünschter Bewuchs lässt sich wieder entfernen. Weitere Nachteile zum Platzverlust wären, dass ein Mattenwechsel schon einiges aufwirbeln kann und ein HMF Modell nicht in jedes andere Becken übernommen werden kann. Der HMF kann zudem nur in Becken betrieben werden, in denen Stoffe abgebaut werden können, da die Filterbakterien sonst verhungern würden. Diese Stoffe sind allerdings in praktisch jedem Becken genügend vorhanden, allerhöchstens in reinen sowie schwach bepflanzten Pflanzenbecken könnte es knapp werden. Die Anschaffungskosten sowie laufenden Kosten sind günstig und man hat lange Zeit Ruhe wäre wiederum ein Vorteil.

Filterbakterien

Im Aquariumwasser sammeln sich Ausscheidungen der Tiere und Abbauprodukte an, die durch Bakterien schrittweise umgewandelt werden. Eine Zwischenstufe ist das Nitrit, welches ab gewissen Mengen für die Tiere tödlich wirkt. Dieses wird jedoch letztendlich zu Nitrat umgewandelt, welches Pflanzen düngt. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel muss jedoch dennoch regelmäßig erfolgen, da das Wasser sich verbraucht und auch harmlosere Abbauprodukte ab einer gewissen Konzentration schädlich sein werden. Viele Aquarien werden mit Tieren überbelegt und es werden viele Bakterien benötigt, um ihre Ausscheidungen abzubauen. Diese Bakterien finden jedoch zu wenig Lebensraum, der durch das Wasser genügend durchströmt wird. Deswegen wird mit Aquarienfiltern dieser Lebensraum geschaffen, der Hamburger Mattenfilter ist eine Variante, die sich vor allem dann eignet, wenn Kleinstlebewesen im Becken leben, die von anderen Filtern angesogen werden und dann meist eingehen. Der Hamburger Mattenfiter muss kaum gewartet werden, er wird nur dadurch gangbar gehalten, dass die Außenmatte gelegentlich abgesaugt wird und das Wasser weiter durchströmen kann.

Der HMF bleibt nicht hässlich

Der Hamburger Mattenfilter wird meist als Eckfilter verbaut, der vom Boden bis knapp über den maximalen Wasserstand geht. Sichtbar bleibt die ca. 5 cm dicke blaue oder schwarze Filtermatte, die in praktisch jedem Aquarium wirklich die optischen Reize zerstören wird. Es werden sich jedoch sehr schnell viele Filterbakterien ansiedeln und dieses unschöne helle blau in ein grau- schwarz verfärben. Solange das Aquarium mit einem Deckel versehen wird, wandelt sich der HMF soweit, dass er in das Becken gut rein passen wird. Zudem können in die Filtermatte noch Javafarn oder Javamoos gepflanzt werden, der Filterschwamm kann dadurch zur grünen Wand  werden. Beide Pflanzen sind vor allem für Garnelenbecken oder auch viele Fischarten sehr gefragt und werden die biologische Funktion vom Hamburger Mattenfilter verstärken. In Kombination mit einem guten Aquariumdünger zehren die Pflanzen das Nitrat auf und werden somit den Algenwuchs mindern.

Bei einem Wasserwechsel sollte geschaut werden, ob sich hinter der Filterwand der Wasserspiegel senkt. Wenn ja, dann sollte die Filterwand abgesaugt werden, damit sich der Durchlauf wieder verbessert. Auch bei anderen Filtern kann das Filtermaterial irgendwann zu sitzen und somit die Filterleistung mindern. Der HMF muss vergleichsweise wenig gewartet werden.

UV-C Klärer im Aquarium ein Tabu oder doch nicht?

jbl-5Ein absolutes Reizthema in der Aquaristik ist immer noch der Betrieb von UV-C Geräten. Die durch die Lampen freigesetzte  UV-C-Strahlung vernichtet Kleinorganismen im Wasser. Die Geräte werden häufig UV-Klärer oder auch UV-Entkeimer genannt.

Die Wirkungsweise ist die, dass gefiltertes Aquarienwasser in einem geschlossenen Gehäuse an einer UV-C Lampe (auch  UV-C Brenner genannt) vorbeigeleitet wird. Dadurch werden Bakterien oder Algensporen derart geschädigt, dass sie nicht mehr lebensfähig sind. Einer evtl. von ihnen ausgehenden Schadwirkung wird somit in einem gewissen Grad entgegengewirkt (Stichwort Algenblüte).
Entscheidend ist hierbei, dass es nicht darum geht, das Aquarium keimfrei zu machen, sondern die Keimzahl zu reduzieren. Dieses wird von vielen Aquarianern oftmals falsch verstanden und deshalb wird dieses Thema so kontrovers diskutiert.

Eins sollte jedem Benutzer aber klar sein, ein verkorkstes Aquarium kann der Einsatz einer UV-C Lampe nicht sanieren. Das Becken sollte sich schon in einem einwandfreien Zustand befinden, ein UV-Klärer kann dann unterstützend eingesetzt werden.

Was passiert mit den „guten Bakterien“ im Wasser beim Einsatz einer UV-C Lampe.

Man muss wissen, dass sich ein UV-Klärer nur die im Wasser freischwimmenden Keime und Bakterien vorknöpft. Die substratgebundenen Bakterien im Filter, Bodengrund, auf Einrichtungsgegenständen etc., also in den Biofilmen sowie die Bakterien im Belebtschlamm der Filter bleiben unbehelligt. Da sie nicht mit der UV-Strahlung in Berührung kommen.

Somit bleiben die „wichtigsten“ Bakterien eines Aquariums trotz UV-Bestrahlung erhalten.

Welche Geräte eignen sich für die Aquaristik?

Beliebt sind die UV-C Klärer von JBL. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus und sind einfach in der Verwendung. Wichtig ist zu wissen, das zu einer UV-C Anlage immer noch eine Pumpe benötigt wird.

Was kosten UV-C Geräte:

UV-C Wasserklärer bei aquariumzone.de

5 Watt 64,66 € (geeignet für 200 – 400 l Aquarien)
9 Watt 79,90 € (geeignet für 300 – 600 l Aquarien)
11 Watt 118,50 € (geeignet für 600-1000 l Aquarien)

Bei amazon.de werden die JBL UV-C Geräte ab rund 67 € angeboten.

Seemandelbaumblätter in der Aquaristik

In Asien ist die positive Wirkung von Seemandelbaumblättern im Aquarium schon seit vielen Jahren bekannt. Viele Züchter und auch viele Hobby Aquarianer freuen sich über die natürliche Wirkungsweise der Blätter.

Seemandelbaumblätter aus dem Shop aquariumzone.de

Seemandelbaumblätter aus dem Shop aquariumzone.de

(firmenpresse) – In Asien ist die positive Wirkung von Seemandelbaumblättern im Aquarium schon seit vielen Jahren bekannt. Seemandelbaumblätter werden von professionellen Züchtern erfolgreich gegen bakterielle Krankheiten und auch wird die heilfördernde Wirkung der Blätter bei Verletzungen geschätzt.

Unter den deutschen Aquarianern verbreitet sich der Einsatz von Seemandelbaumblättern immer weiter. Viele Züchter und auch viele Hobby Aquarianer freuen sich über die natürliche Wirkungsweise der Blätter. Werden die Seemandelbaumblätter im Aquarium eingesetzt, z.B. direkt oder in den Aquariumfilter, bildet sich durch die Abgabe von Huminstoffen und Gerbsäuren ein natürliches Klima für unsere Zierfische. Das Aquariumwasser wird durch die Seemandelbaumblätter ähnliche Werte erhalten, wie es die Fische auch in freier Natur vorfinden. Die Blätter tragen somit entscheidend zur Steigerung des Wohlbefindens und damit der Abwehrkräfte unserer Fische bei. Weiterhin geben die Blätter schleimhautschützende Stoffe ab und wirken antibakteriell sowie pilzhemmend. Laich verpilzt z. B. nicht mehr so schnell und es wird dem Züchter einfacher schöne Nachzuchten seiner Fische zuerlagen. Je nach Menge der eingesetzten Blätter verfärbt sich das Aquarienwasser durch die Huminstoffe leicht gelblich.

Der Online-Shop www.aquariumzone.de bietet aktuell eine Aktion mit den Seemandelbaumblättern an. Sie erhalten 10 Seemandelbaumblätter gratis, sobald Sie mindestens 50 Blätter bestellen. Auch bietet der Shop weitere natürliche Wasseraufbereitungsmittel wie z.B. die Erlenzäpfchen an. Diese natürlichen Mittel zeigen uns, dass die Aquaristik auch ohne den Einsatz von chemischen Wasserzusätzen funktionieren kann.

Seemandelbaumblätter / Seemandelbaumrinde

Hier ein kleiner Text zu Seemandelbaumblättern und Seemandelbaumrinde in der Aquaristik

Unter Aquarianern sind getrockneten Blätter des Seemandelbaum ein echter Geheimtipp zur vorbeugenden und zur aktuen Behandlung von Krankheiten. Die Inhaltsstoffe der Blätter (Flavonoide/Gerbstoffe, Tannine, Saponine/Triterpinoide) haben eine antibiotische, antimykotische, antioxidative, adstringierende und entzündungshemmende Wirkung. Sie können zur Behandlung und  zur Vorbeuge von:

  • Verpilzungen
  • bakteriellen Erkrankungen wie z. B. Flossenfäule
  • Laichverpilzung
  • Ektoparasiten
  • Schleimhautschäden
  • Bisswunden und Verletzungen

Die Wirkung von Seemandelbaumrinde ist ähnlich, aber deutlich stärker als bei Seemandelbaumblättern. Zudem sind die Rindenstücke, die ähnlich geformt sind wie Zimtstangen (und auch so ähnlich hergestellt werden), sehr attraktiv und können durchaus nach Ende der Hauptwirkung im Becken verbleiben

Wir kaufen unsere Seemandelbaumblätter immer unter http://aquariumzone.de/component/virtuemart/category/45/wasserpflege.html