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Die richtige Luftpumpe für das Fahrrad

luftpumpeEine Fahrrad Luftpumpe ist sowohl auf ausgiebigen Mountainbiketouren, als auch auf kurzen Citystrecken ein unverzichtbares Utensil. Schnell ist der Reifen platt und nach dem Reparieren oder Austauschen des Schlauches muss der neue Schlauch auch wieder aufgepumpt werden. Auch zur Regulation des Luftdruckes erweist sich eine Luftpumpe als äußerst hilfreich.

Die Arten

Auf dem Markt der Luftpumpen gibt es unterschiedliche Arten, die jeweils Vorzüge und Nachteile mit sich bringen. Eine Mini-Luftpumpe kann optimal für den privaten Gebrauch und auf kleinen Touren eingesetzt werden. Allerdings ist hier der Kraftaufwand zum Aufpumpen aufgrund der geringen Größe sehr hoch. Viele City- oder Trekkingräder werden gleich mit einer normalen Luftpumpe ausgestattet. Diese ist größer, als die Mini-Luftpumpe und kann in Fahrradtaschen oder im Rucksack verstaut werden. Auch für Elektrofahrräder ist diese Pumpe optimal geeignet. CO2-Pumpen werden immer beliebter, denn sie füllen den Schlauch innerhalb kürzester Zeit mit CO2. Standpumpen sind die professionelle Variante. Mit ihnen lassen sich auch sperrige Mountainbikeräder in kürzester Zeit aufpumpen.

Die Ventilvarianten

Wer sich eine Luftpumpe zulegen möchte, der muss auch auf das Ventil des Schlauches achten. Nicht jede Luftpumpe kann zum Aufpumpen aller Schläuche genutzt werden. Dunlop-Ventile werden am häufigsten bei Fahrradschläuchen verbaut. Hauptsächlich kommen sie aber bei City- und Trekkingrädern vor. Rennräder werden dagegen mit einem Sclaverand-Ventil ausgestattet. Bei Mountainbikes werden üblicherweise Schrader-Ventile genutzt. Diese Variante wird auch als Autoventil bezeichnet. Um jede Art von Schlauch aufpumpen zu können, empfiehlt sich eine Pumpe mit einem Doppel oder Universalkopf. Für nähere Informationen steht die Homepage www.fahrradexperten.com zur Verfügung.

Garnelen im Aquascaping Becken

Das Aquascaping oder Unterwassergärtnern (Hier eine Beschreibung.)ist ein neuer Trend oder sogar ein Gegentrend zur einstigen Aquaristik, in der viele Becken mit Fischen und anderen Tieren regelrecht überbelegt werden. Beim Aquascaping wird auf Tiere weitgehend verzichtet, um mit Steinen, Wurzeln, Pflanzen, Korallen und anderen Einrichtungsmöglichkeiten eine Landschaft zu erzeugen. Diese und nicht die Fische soll optisch wirken. Fische und viele Tiere belasten das Aquariumwasser mit Kot und Futterresten, es muss intensiver gepflegt werden und ist anfälliger. Wirkt ein überbelegtes Aquarium verbraucht und sind Pflanzen angefressen, ist dieses weniger dekorativ. Außerdem leiden Tiere, wenn das Becken nicht gut läuft, Pflanzen hingegen nicht. Das Aquascaping ist deswegen vielleicht auch für Aquarianer interessant, die mit ihren Bewohnern schon Probleme hatten oder unerfahren sind. Ein Problem stellt sich jedoch wie in jedem anderen Aquarium ein: Algen wachsen und können nicht nur unschön aussehen, sie können das Becken zudem kippen lassen. Es gibt kein allgemeingültiges Mittel, um alle Algen zu vernichten, ohne dass auch die Pflanzen Schaden nehmen würden. Neben einigen Techniken der Vorbeugung können einige Garnelen, Schnecken oder Fische gehalten werden, die Algen fressen. Besonders wirksam sind Amanogarnelen.

Algenfresser: Die Armonogarnele überzeugt

Vermutlich fressen alle für die Aquaristik bekannten Süßwassergarnelen Algen aber viele fressen diese nur bei Futterknappheit und viele fressen nur wenige Algenarten. Die Amanogarnele ist eine der gefräsigsten Algengarnelen, die auch sehr viele Algenarten vertilgt (Hier  eine Beschreibung). Sie verspeist z.B. viele Fadenalgen wohingegen die Rückenstichgarnele diese eher verschmäht. Auf ihr Körpergewicht vertilgt die Amanogarnele sehr viel Algen, eine auf 10 Liter sollte im Aquascaping Becken genügen wohingegen 7 Rückenstrichgarnelen notwendig wären. Es lassen sich zudem verschiedene Algenfresser kombinieren, wenn die Wasserwerte stimmen, sie sind meist friedfertig. Es gibt jedoch Aquarienbewohner, die sich schnell vermehren, andere, die dieses langsamer machen und solche wie die Amanogarnele, die dazu nicht die Bedingungen findet und sich gar nicht vermehrt. Wer in seinem Aquascaping Becken wenige Tiere wünscht, sollte es bei den Arten belassen, die sich nicht vermehren. Ansonsten vermehren sich die Tiere bis zu dem Grad, wie sie Futter haben und stellen die Reproduktion dann weitgehend ein. Für die Aquarientiere und auch ansonsten muss regelmäßig ein Teil vom Wasser gewechselt werden. Ein frisch eingefahrenes Becken (Nitrit Peak abwarten und erst dann Tiere einsetzen) benötigt erst einmal die doppelte Anzahl Algenfresser, da mehr Nährstoffe geboten werden, die sich schnell in Algen wandeln. Hier  wird erklärt, wie Garnelen ins Becken eingewöhnt werden sollten.

Techniken, für klares Wasser

Neben Algenfressern muss einiges mehr beachtet werden, damit das Wasser klar bleibt. Es muss durch eine Pumpe mit Filter umgewälzt werden. In dem Filter muss ein Filterfließ den Filterbakterien als Heimat dienen und darf nie zu gründlich gereinigt werden, damit die Bakterien das Gleichgewicht im Wasser bewahren. Zudem kann ein UV Klärer Algen und Keime abtäten. Außerdem sollte das Becken nie im direkten Sonnenlicht stehen, es sollte auch nicht zu stark oder zu lange am Tag beleuchtet werden, maximal 9 Stunden mit 0,3 bis 0,5 Watt pro Liter pro Tag werden empfohlen. Das Wasser soll einen geringen Nitrat- und Phosphatwert haben, auch das frische Wasser nach dem Wasserwechsel. Außerdem wäre ein Wasser mit geringer Karbonhärte besser, um Algen vorzubeugen. Für die regelmäßigen Arbeiten am Beckengrund und den Pflanzen finden sich hier sogar spezielle Werkzeuge  für das Aquascaping.

Algen sind wichtig

Mit den Algen ist es so, dass diese für das Beckenleben wichtig sind, da sie Nährstoffe aufzehren, Sauerstoff erzeugen und insgesamt einen sehr positiven Effekt auf das Becken haben. Das alles bleibt aber nur positiv, wenn es nur wenige Algen im Becken sind und auch bleiben. Da sie von alleine ins Becken kommen, kann man lediglich die Pflanzen gegen Plastikpflanzen ersetzen, auf Tiere verzichten und das Wasser Chloren, ansonsten wird es in jedem Aquarium mit wenigstens etwas Lichteinfall Algen geben. Sobald das Aquarium leben soll, sollte also ein Gleichgewicht zwischen Algenwuchs und Algenfressern erzeugt werden wobei generell einem starken Algenwuchs entgegen zu wirken wäre. Wenn mehr Algen wachsen, als gefressen werden, können die Wasserwerte kontrolliert werden um zugleich die Beleuchtung erst einmal weniger Intensiv zu betreiben. Sind Pflanzen im Becken, kann es sein, dass ein entsprechender Pflanzendünger für das Aquarium Wunder bewirkt, da die Pflanzen die ansonsten ungenügenden Nährstoffe erhalten und die anderen Nährstoffe mit aufbrauchen. Diese fehlen den Algen und so bewahrheitet sich die Weisheit, dass ein guter Pflanzenwuchs gegen Algen wirkt.

23.1.A.0.726 Lollipop für Sony Z3 mit Vodafone Branding ist da.

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Update Meldung und Download

Nach langer Wartetzeit und deutlich später als bei den übrigen Providern ist heute der Rollout für das Lollipop-Update der Sony Xperia Z3 und Z3 Compact mit Vodafone Branding gestartet.

Das Update trägt die Versionsnummer 23.1.A.0.726 und liefert auf dem Sony Xperia Z3 die Android Version 5.0.2.

Die aktuellen Versionsnummern aller Xperia Z3 Geräte:

Geräte der Deutsche Telekom – 23.2.A.0.278
Geräte von Vodafone – 23.1.A.0.726
Geräte von O2 / Base / E-Plus – 23.1.A.0.690
Geräte Ohne Branding – 23.1.A.0.690

Noch kein Vodafone VoLTE in dieser Version

Die von Vodafone angekündigte VoLTE (Voice Over LTE) Funktion scheint mit dieser Version noch nicht zu funktionieren. In einem ersten Testgespräch schaltete das Sony Xperia Z3 noch von LTE auf UMTS um.

Screenshots

Die ersten Screenshots der neuen Version auf einem Gerät mit Vodafone Branding:

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ladekabel
Kfz. Ladekabel für SOny Xperia Z3 nur 5,39 inkl. Mwst. und Versand (profihalterungen.de)

 

 

 

 

 

 

Umkehrosmose-Anlage für besseres Aquarienwasser

Umkehrosmoseanlage
Beispiel einer Umkehrosmoseanlage

In der Aquaristik gibt es Tierarten, die eher unempfindlich sind, solange die Klimawerte nicht völlig aus dem Ruder geraten und es gibt Arten, bei denen kleinste Abweichungen von den Optimalwerten verheerend wirken können. Vor allem viele Wirbellose sterben an Kupfer, Silber oder Weichmachern, auch wenn die Konzentrationen gering ausfallen. Andere Aquarienbewohner würden hingegen nicht einmal bei erhöhten Werten negativ auf Kupfer oder Silber reagieren. Es handelt sich bereits für  Wirbellose und andere Aquariumtiere um bedenkliche Konzentrationen, wie sie vielerorts im Trinkwasser enthalten sind. Je nach Situation liegt dieses an den Wasserwerken oder an den Wasserleitungen im Gebäude. Eine Umkehrosmoseanlage, wie sie hier erklärt wird, entfernt in erster Linie Nitrate und die Wasserhärte. Je nach Ausgangswasser und Umgang ist die Lebensdauer solcher Geräte jedoch nicht unendlich. Teils reicht es, Einzelteile auszutauschen, sollte die Filterleistung für einzelne Schadstoffe nachlassen. Für Schwermetalle und Metalle würde es genügen, das Wasser durch Aktivkohle zu leiten. Diese ist jedoch häufig mit Silber beschichtet, damit sich in der Kohle keine Bakterien bilden. Dieses Silber wird ausgewaschen und gelangt dann in das Aquarium. Ohne Umkehrosmoseanlage sollte in der Aktivkohle für die Aquaristik kein Silber enthalten sein.

Weichmacher hingegen sind in vielen Kunststoffartikeln enthalten und gelangen mit diesen in das Aquarium. Schadstoffe gelangen auch mit Futtermitteln, neuen Pflanzen und Tieren oder anderen Elementen, die dem Becken zugeführt werden, in das Wasser. Viele Aquarienpflanzen werden intensiv gedüngt, damit sie schnell wachsen und mit dem Restdünger verkauft, Wirbellose können eingehen. Deswegen sollten die Pflanzen wenigstens 14 Tage lang in sauberem Wasser gewässert werden, um sie erst dann in das Becken zu setzen.

Die Funktionsweise der Umkehrosmoseanlage:

Es gibt sehr unterschiedliche Umkehrosmoseanlagen, die in der Regel mit mehreren Filterstufen ohne Strom arbeiten. Mit einem Druck von 3 bis 8 Bar drückt sich das Wasser zum Teil durch die Filter. Der verbleibende Teil schwemmt die ganzen unerwünschten Bestandteile hinfort. Eine Umkehrosmoseanlage filtert meist nicht die letzten paar Prozente der Schadstoffe aus dem Wasser aber doch den absoluten Großteil. Sollte das Wasser ab und an Chlor oder andere Chemikalien enthalten, muss zwingend eine Umkehrosmoseanlage mit einem Aktivkohlefilter gewählt werden, da Chlor die weiteren Filter beschädigen wird. Einige Filter halten nur ungelöste Partikel zurück aber die eigentliche Membran hält Schwermetalle, Metalle, Viren oder Medikamentenrückstände zurück.

Die Verwendung der Umkehrosmoseanlage

Die einfachen Varianten der Umkehrosmoseanlagen sollten nie austrocknen. Der Ablauf soll somit mit einem Bogen höher gelegen sein, damit sich in der Umkehrosmoseanlage keine Luftblase bildet, mit der die Membranen Schaden nehmen. Zudem sollte der Schlauch mit dem Restwasser irgendwo in einen Ausfluss münden. Das Restwasser kann alternativ dazu aufgefangen werden, um im Garten zu gießen oder einen Tank für Toilettenspülungen zu füllen. Der Schlauch mit dem sauberen Wasser soll natürlich in einen Auffangtank münden. Wer hier nicht einen Schwimmer integriert, der die Wasserzufuhr zur Umkehrosmoseanlage unterbricht, wird häufiger das Problem haben, dass dieses Fass überläuft. Deswegen sollte dieses überlaufende Wasser direkt ablaufen können ohne Schaden anzurichten. Wie hoch die Anteile von Restwasser und Brauchwasser sind, liegt an den Ausgangswerten aber von 3 bis 5 Litern sollte ein Liter Brauchwasser über bleiben.

Wassertests in der Aquaristik

Ob mit oder ohne Umkehrosmoseanlage: Die Wasserwerte sollten durch Wassertests kontrolliert werden. (Erklärung hier) Die Werte im Wasser ändern sich teils nicht nur durch äußere Einflüsse sondern auch durch das Bakterienleben sowie weiteres Leben im Becken. Wenn ersichtlich ist, dass es Pflanzen und Tieren gut geht, reicht es, die normalen Werte zu prüfen aber sobald dieses nicht mehr der Fall ist, sollte dringlich genauer nach Ursachen geforscht werden. Die gängigen Wassertests parat liegen zu haben wäre somit eine Empfehlung. Wem das zu kompliziert wird, die Wasserwerte wirklich laufend sehr genau überwachsen zu müssen, der sollte von Anfang an auf Aquarienbewohner setzen, die weniger empfindlich sind. Neben der Temperatur und dem PH Wert im Wasser sind die Wasserhärte, die Werte für NO2 als Nitrit und NO3 als Nitrat oder für Wirbellose CA – oder Kupfer – Wert interessant. Weitere Infos finden sich hier.

Das Missverständnis mit den Apfelschnecken

Das EU Apfelschneckenverbot

Seit hunderten Jahren werden Tiere durch den Menschen in fremde Lebensräume eingeschleppt und vermehren sich teils explosionsartig wodurch heimische Lebewesen sogar komplett aussterben können. Die Apfelschnecke gliedert sich in verschiedene Arten und besiedelt je nach Art verschiedene Regionen der Erde. Einige dieser Regionen haben sie dank dem Menschen besiedeln können. Unter günstigen Bedingungen können Apfelschnecken leider zur Plage werden, die folglich die Ernteerträge dezimiert. Dieses ist in feuchteren Regionen Spaniens vorgekommen. In Asien passiert dieses regelmäßiger. Hier werden Apfelschnecken seit eh und je gegessen und somit gleicht es sich ein wenig aus.

Die EU hat am 01.01.2013 eine Gattung der Apfelschnecken verboten. Diese dürfen nicht mehr importiert oder innerhalb der EU gezüchtet, ausgesetzt oder gehandelt werden. Weniger bekannt ist, dass es eben nur um die Gattung Pomacea geht und alle anderen Gattungen der Apfelschnecken hiervon nicht betroffen sind. Immerhin ist nicht jede Apfelschneckenart zugleich eine Bedrohung für die Ernten. Zudem kann der Aquarianer seine Apfelschnecken, die durch das Verbot betroffen sind, eventuell weiter halten, wenn die Wikipedia Aussage richtig ist, dass nur die Einfuhr und der Handel verboten sind. Es ist derzeit noch unklar, ob bestehende Privatbestände zu vernichten sind oder sich im tolerierten Bereich befinden. Es wäre jedoch unwahrscheinlich, dass einem Aquarianer erhebliche Nachteile drohen, solange der diese Pomacea Apfelschnecken nicht weiter gibt oder auswildert.

Demnach würde das Verbot für die gefurchte Apfelschnecke mit lateinischen Namen Pomacea canaliculata gelten, für die Zebra- Apfelschnecke mit lateinischem Namen Asolene spixi  nicht. Der Aquarianer sollte einfach vor dem Erwerb oder dem Tausch von Apfelschnecken sicher deren lateinischen Namen in Erfahrung bringen und keine verbotenen Arten handeln oder einführen. An diesem Beispiel kann schnell ersehen werden, wie unwissend der heutige Zeitungsleser leider noch immer ist.

Die schnelle Vermehrung der Apfelschnecken

Apfelschnecken vermehren sich in der Regel bei guten Bedingungen schnell. Wird unter Aquarianern die „Schneckenplage“ zum Thema, dann wird hier häufig auch die Apfelschnecke erwähnt. Ein Weibchen legt duzende bis hunderte Eier mit nur einem Gelege und dieses macht es häufiger. Es kann helfen, weniger zu füttern, damit sich die Schnecken weniger schnell mehren. Viele Schneckenarten fressen nur abgestorbenes organisches Material oder Algen aber verschonen die Wasserpflanzen.

Viele Aquarianer setzen Fressfeinde aus, um Schneckenplagen einzudämmen. Diese müssen jedoch auch in die Wasserwerte, die Beckengröße und zu den anderen Bewohnern passen. Es gibt hierbei Fressfeinde, die nur die kleinen Schnecken verspeisen wie der Kugelfisch oder aber auch die adulten Tiere angreift wie die Raubschnecke. Wer generell einen Überblick im Aquarium bewahren möchte, setzt in der Regel nur Tiere ein, die sich generell nicht, nicht in den speziellen Bedingungen oder zumindest nicht schnell vermehren. Dann würden die Apfelschnecken bereits weg fallen wohingegen die Geweihschnecke in Frage kommt.

Warum Schnecken im Aquarium einbürgern?

Viele Schnecken, viele Garnelen und einige Fische haben den Ruf gute Algenfresser zu sein. Diese Algen sind ein alltägliches Problem aller Aquarianer. Viele Becken werden so aufgestellt, eingerichtet, bepflanzet und gepflegt, dass die gefürchtete Algenblüte seltener und schwächer eintreten wird. Algenfresser sind hierbei ein Baustein in der Taktik. Wenn die Amanogarnele den Ruf hat, sehr viele Algenarten, sogar viele Fadenalgen,  zu fressen, so werden häufig mehrere Schneckenarten kombiniert, um mehr Algenarten vernichten zu können. Von den gängigen Apfelschnecken sollen nur die Pomacea glauca und Pomaecea canaliculata Aquariumpflanzen  an- oder auffressen. Da sie ohnehin nicht mehr gehandelt werden dürfen, ist das jedoch belanglos. (Vermutlich sind sie deswegen verboten worden, da sie intakte Pflanzen in Massen fressen.) Alle anderen Apfelschnecken fressen nur Algen und Algenaufwuchs neben anderer abgestorbener organischer Masse. Gerne werden Gurkenscheiben mit einem Gewicht im Becken versenkt, da diese gerne gefressen werden. Wer die Schnecken einsammeln möchte, kann einen Faden daran binden und sie nach und nach abfischen.