Teichfische richtig füttern

Wer einen Gartenteich mit einer Mindesttiefe von 80 cm sein Eigen nennt, kann in diesem Fische halten, solange das Wasser dieses zulässt. Ob das Wasser gut genug ist, hängt von der Beschaffenheit vom Teich und dem nachgefülltem Wasser ab sowie von der Teichpflege. Jeder Teich muss gepflegt und gewartet werden, damit er als Lebensraum intakt bleibt. Nur dann wird der Gartenteich wirklich schön sein, da er für viele Lebewesen zur Heimat wird. Fische müssten natürlich im Handel erstanden und sachgerecht eingesetzt werden. Diese Fische sollten gefüttert werde, wenn sie sich im Teich nicht alleine ernähren können. Häufig sind zu viele Fische im Teich, als dass sie von den Wasserlebewesen, Anfluginsekten und Wasserpflanzen leben können. Viele Fische sind immerhin schöner. Damit der Teich als Lebensraum intakt bleibt, muss richtig gefüttert
werden.

Richtig füttern

Erstens muss für die Teichbewohner das richtige Futter gewählt werden. Zweitens darf nie zu viel gefüttert werden. Drittens wäre für adulte Fische eine Fütterung am Tag genügend, für Jungfische sollte mehrfach mit besonders feinem Futtermittel gefüttert werden. Viertens sollte das Futter nicht an einer Stelle in das Wasser geworfen sondern auf einer etwas größeren Fläche verteilt werden. Ansonsten kommen die schwächeren Fische zu kurz. Sehr wichtig ist, dass nicht zu viel gefüttert wird. Viele Futtermittel sinken schnell ab und sollten deswegen nur mit einer Menge gefüttert werden, die innerhalb von Minuten verzehrt wird. Anderes Fischfutter schwimmt länger.

Damit es nicht alt wird, wäre auch hier maximal so viel zu füttern, dass es nach einer Stunde komplett verzehrt wurde. In der Regel sind Fische jedoch gierig und es sollte deswegen bei schwimmendem Futter nicht so gefüttert werde, dass die Fische erst nach einer Stunde das Futter aufgenommen haben. Bei schnell sinkendem Futter kann hingegen weniger aber dafür nach 5 Minuten erneut gefüttert werden, damit wirklich alles schnell gefressen wird und nichts absinkt.

Das Problem mit der Überfütterung

Fischfutter ist in der Regel gehaltvoll. Selbst wenn es komplett gefressen wird, entstehen allerdings Ausscheidungen. Ob das Fischfutter zu Boden sinkt oder verdaut ausgeschieden wird: Dem Teichwasser werden viele Nährstoffe zugeführt. Diese werden durch biologische Kreisläufe abgebaut und belasten das Wasser. Zum anderen werden Nährstoffe frei gesetzt, die einen Algenwuchs begünstigen können. Im Allgemeinen soll in den Gartenteich nur wenig Biomasse eingetragen werden sowie absterbende und alte Biomasse sogar entnommen und entfernt werden soll. Deswegen soll maximal so viel gefüttert werden, wie gefressen wird sowie nur so gefüttert wird, dass nichts zu Boden sinkt. Adulte Tiere sollten sogar ein wenig knapper gefüttert werden und wenn das Teichwasser gerade durch Nährstoffbelastungen leidet, sollte sogar noch knapper gefüttert werden. Die Fische können immerhin auch Anfluginsekten, Teichtiere und Wasserpflanzen fressen. Damit sie nicht zu viele Wasserpflanzen vertilgen, kann ein wenig Gemüse überbrüht und in den Teich gegeben werden. Salat und Ähnliches wird gerne gefressen. Auch hier sollte nur so viel gegeben werden, wie gefressen wird.

Der Umgang mit dem Futtermittel

Genau wie in vielen anderen Bereichen sind große Packungen erheblich günstiger auf die enthaltene Menge. Dennoch sollten nur Futtereinheiten erworben werden, die sich einmal angebrochen innerhalb kurzer Zeit verbrauchen lassen. Das Futtermittel soll immer kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Dabei wäre auch auf die Sicherheit zu achten, damit es keine ungebetenen Gäste vertilgen. Weiterhin sollte gelagertes Futter nicht über das Mindesthaltbarkeitsdatum kommen und wenn doch einmal Futtermittel verdirbt, soll es entsorgt werden.

 

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